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CERVATTO VALSESIA 1022 m.d.M.

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CERVATTO VALSESIA
Geschichte
Ein altes, immer junges Prinzip:
Die Gastfreundschaft
Ein altes, immer junges Prinzip:
Die Gastfreundschaft
Die Kirchen markieren die Rastplätze
Wie eine Tochter, die sich vermählt Die Arbeit machte Cervatto schön
Aufstieg ins Wunderland Der unersetzliche Mensch
Die Rätsel der Etymologie

Gastfreundschaft - sowohl der Ort als auch seine Bewohner bieten Sie dem Fremden. Und deshalb ist jene Bemerkung zur Gänze hinfällig, die einst Don Ravelli in jungen Jahren in einem Zeitungsartikel hingeworfen hat:" ... das verachtungswürdige Cervatto".

Vielleicht wollte er damit auch nur eine gewisse "Ruhe Marke Cervatto" preisen, die sich abhebt von der lärmenden Eile, die es auch in Fobello schon gibt. So gesehen, kann man ihm heute noch zustimmen. Und F. Tosi steht uns dabei zur Seite: "Cervatto, Schmuckstück des Valsesia, Perle der Einsamkeit, grüne Oase des Friedens unter dem unendlichen Himmel."

Aber... die Autos drücken nach und versuchen, nach oben zu kommen - auf zwei Straßen, die eine hinauf zu den höheren, nach Süden gelegenen Ortsteilen, die andere, die seit März 1976 im Kreise um ein Aschenputtel  namens Oronegro (das Gold der Neger) herumführt. Heute haben sie also ihr Ziel erreicht. (Cervatto => cervo = der Hirsch, damit Sie das untenstehende Bild verstehen)


 

Sollte man dem Ort nicht ein "typisches Denkmal" wie dieses vorschlagen?...
Die Kinder fänden auf jeden Fall ihren Geschmack daran...

Zu dieser an einen sanften Wiesenhügel angeschmiegte Häuseransammlung gibt es noch eine Neuheit... eine poetische. Sie kam aus dem launigen Gemüt von Livio Di Lazzaro: "Sonne und Tannen, heiteres Hell-Dunkel, eingefangen in vier Silben, Oro Negro".

Und, als hätte er mit den Einwohnern ins Reine kommen wollen, fügt der Dichter hinzu: "Die großen Herzen der Älpler, an denen die hektische Hetze des Konsumzeitalters abprallt...".

Und damit auch er den Anschluß an die besungenen Älpler findet, fährt er weiter fort: "... neue Herzen, ausgezogen aus dem Beton der Städte, hinein in die Musik der Wälder, des Wassers und des Windes".

Wenden wir unseren Blick wieder ab von dem oben besungenen kleinen Ort und gehen wir einen Schritt weiter zu unseren Freunden, die uns an der "Montanina" erwarten. Indes, zwei Dinge lassen mir noch keine Ruhe, zum einen der Anblick, den mir Fobello bietet, der für mich am schönsten ganz oben ist, wo seine Ortsteile sich zu dieser Stunde satt in der Oktobersonne baden. Und es berührt mich hier, unweit der Kirche S. Rocco,
ein Baum, der aus der Entfernung prallvoll scheint mit Trauben aus rotem Gold. Ich gehe näher hin zu diesem Baum und ich bemerke: es ist der Wilde Vogelbeerbaum oder die Eberesche. Im November wird er seine Blätter verlieren und nur mit seiner roten Pracht an Früchten dastehen, so etwas wie eine Verheißung auf den kommenden Frühling. Würde sich Cervatto mit vielen dieser Bäume schmücken, so würde man es auch im Herbst noch als das schöne "Cervatto in der Blüte" bezeichnen können.

Wie auch immer, Cervatto wird immer weiter und prächtiger blühen... im Sinne seiner blühenden, gelassenen Heiterkeit.

Vom Heiligen Berg aus kann ich deinen "Pizzo Tracciora" grüßen; von 608 m Meereshöhe herab seufzen die Toten von 1918.

Man erlaube mir noch ein kleines bißchen Lyrik. Von wem? ... Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall wird es jenen Lesern gefallen, die diesen bezaubernden Balkon von Cervatto kennen und lieben:

Die Natur, im Bündnis mit dem Lieben Gott,
hat sich vom Himmel eine Handvoll Heiterkeit geholt
weiße Häuser, verstreut
auf diese Berge, und wenn das Tal,
mit den spitzen Nadeln der Kirchtürme
die Hänge blaugrün stickt,
hineinwebt die Steine auf den Dächern,
so sieht es der Herrgott zufrieden. Und segnet es!

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